GSS - (Rasse)-Eigenschaften

Wie beschreibt man den Großen Schweizer Sennenhund?
Ich versuch´s mal aus meiner, leider erst 3 jährigen, Erfahrung mit meinem Dorle :-)

  • Sie ist ein sehr guter Wächter unseres Grundstücks.
  • Fremde Besucher werden angebellt und kritisch beäugt bis klar ist, dass sie willkommen sind.
  • Das Wagenziehen macht ihr richtig Spaß.
  • Sie ist unabhängig und selbstständig aber auch anhänglich und verschmust.
    Eine Zwingerhaltung ist deshalb schon undenkbar!
  • Sie hat ihren Dickkopf, der nicht zu unterschätzen ist – mit Härte erreicht man nichts!
  • Sie hat keinen Jagdtrieb, Gott sei Dank, denn es gibt natürlich auch die – eher seltene - Ausnahme bei dieser Rasse.
  • Sie hat Ausdauer auch bei langen Wanderungen.

 

All diese Eigenschaften werden, mal mehr oder weniger, auf die Großen Schweizer Sennenhunde zutreffen.
Eine genauere bzw. offizielle Rassenbeschreibung sollten sie auf der
SSV- Homepage  nachlesen.

....und hier die GSS-Eigenschaften die wir lieben aber nicht darüber reden

Die Wahrheit und nix als die Wahrheit ;-)

Der Große Schweizer Sennenhund, so ist er wirklich und anders wollen wir sie gar nicht haben.     

Der GSS liegt immer und überall im Weg und kann dabei bei Bedarf mehr Raum einnehmen, als ihm  größenmäßig zusteht. Er kann bei  Bedarf immense Mengen an Haaren verlieren, auch direkt nach dem  Bürsten. Der GSS beachtet Fremde draußen nicht (aber auch da gibt es andere Exemplare) . Er hat eine immense Begabung dafür, den richtigen Augenblick zu finden, indem man seinen Menschen richtig blamieren kann. Die Pfoten sind groß, rundlich, kräftig und können große Dreckabdrücke auf heller Kleidung und frisch geputztem Boden hinterlassen.

GSS schätzen Ansprachen und unsere volle Aufmerksamkeit. Darum stupsen sie einen mit der Nase an den Arm, wenn man in der Hand eine volle Kaffeetasse hat. Bei entsprechendem Wetter tarnt er allerdings die weißen Anteile im Fell gerne unter einer grauschwarzen Schmutzschicht.

Alle GSS bekommen nie genug Futter. Außerdem beherrschen sie die Kunst, mit nur einem Liter Wasser die ganze Napfumgebung zentimeterhoch unter Wasser zu setzen. Ein auf einem tausende von Hektar großem Feld herumtobender GSS wird mit größter Akkuratesse in den Knien seines Besitzers bremsen und versuchen, ihn so auf dem Boden der Tatsachen zu halten.

GSS wissen auf Grund ihrer überragenden Intelligenz praktisch alles besser als ihre Menschen und können daher selbst am besten entscheiden, wann es Sinn macht, zu gehorchen. GSS haben einen ausgeprägten Sinn für Humor, leider!

Der Glaube, dass GSS mit zunehmendem Alter vernünftiger werden, ist falsch. GSS können vorsichtig spielen, sie ziehen es aber vor, das nicht zu tun.

Der GSS folgt seinem Alphatier bedingungslos überall hin – es sei denn, irgendjemand anderes isst gerade Kuchen oder etwas anderes Leckeres oder geht in eine andere Richtung. Der GSS verfügt über „will to please“ , leidet aber unter temporärer Taubheit, wenn es um die Ausführung von in seinen Augen sinnlosen Befehlen geht. Ansonsten hört der GSS  über größere Distanz über mehrere Zimmer und Stockwerke hinweg, wenn  z. B. die Vorratskammer geöffnet wird, wo seine Leckerlies  lagern oder die Keksdose geöffnet wird.

Der GSS arbeitet über eine perfekt funktionierende innere Uhr – an Tagen, an denen seine Menschen ausschlafen können, wird ab halb sechs permanent der Schlafplatz gewechselt, laut geseufzt, Pfoten geleckt und mit der Rute der Teppich geklopft. An den Tagen, wo sein Chef mal früher raus muss, wird so lange auf dem Schlafplatz gepennt, bis sein Mensch fertig angezogen an der Tür steht.

Ein eleganter, klitschnasser GSS zieht es grundsätzlich vor, sich an den Beinen seines Menschen zu trocknen. GSS haben eine ganz andere Vorstellung von „ wohlriechend“ als ihre Menschen. GSS können durch hohes juchzendes Jaulen ihrer Begeisterung Ausdruck verleihen: es gibt unter ihnen recht viele Exemplare, die in ihrer Freunde über menschliche  und tierische Bekannte zu Sangeskünstlern werden!

Für Uneingeweihte klingt dieses Freudengejohle allerdings eher, als hätten sie ihrem Hund massive Schmerzen zugefügt.

Vorsicht also vor dem Tierschutzverein!!

(gefunden irgendwo im netz  - verfasser unbekannt)

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© N. Korth